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Gedichte

Ferkel.

Es wollt´ einmal ein rosa Schwein
nicht mehr gern alleine sein.

Der Mensch besah sich diesen Fall
und gab´s zum Eber in den Stall.

Nach vielen Wochen, wie bestellt,
kamen Ferkelchen zur Welt.

Schwarze, gelbe, rote, grüne
für die Politiker-Tribüne,
sucht sich aus dem Schweine-Haus
jeder sein Maskottchen aus.

Das schwarze Ferkel hängt am Span,
das rote fängt zu Qieken an.
Das grüne Ferkel unterdessen
hat seinen eig´nen Mist gefressen,
Das gelbe hat sich selbst verraten,

Zehn Salafisten

Zehn Salafisten
steigen in fliegende Kisten.
Um Geld zu sammeln für den Koran
klopfen sie bei Ölscheichs an.

Hundert Salafisten
helfen mit den Kisten.
Finanziert vom Morgenland
und Geldspenden aus Frauenhand.

Tausend Salafisten
packen ihre Kisten.
Wollen sich ganz fix beeilen
und den Koran ans Volk verteilen.

Hört zu, ihr Salafisten,
schnappt euch eure Kisten
und fahrt damit zur Unterwelt,
denn wir haben nichts bestellt.

Ertappt. - (Gedicht, Runde eins)

Zur Schlafenszeit die Holde spricht:
"Mein Hasilein, belüg´ mich nicht!
In einer E-Mail stand geschrieben,
du hast es mit zwei Frau´n getrieben."

"Oh NEIN!" , stöhnt da das Hasilein,
das muss eine Verwechslung sein.
Du weißt doch, Muttchen, meine Gicht....
.....mit ZWEI Frauen? - Nein, das schaff´ ich nicht."
Sprach´s Hasilein und ist nicht dumm, -
schaltet sein Handy flugs auf "Stumm" .

Erdnussbutter. - (Gedicht von 2008)

Jeden Morgen schmiert die Mutter
Butterbrot mit Erdnussbutter.
Erdnussbutter ist gesund
für Papa, Mama, Kind und Hund.

Erdnussbutter passt zu Reis,
als Soße zu gegrilltem Mais,
zu Gemüse, bitte sehr,
muss auch Erdnussbutter her.

Erdnussbutter ist das Manna
von Onkel Franz und Tante Anna.
die´s in Amerika entdeckt
und gleich aus dem Glas geschleckt.

Schwupps-di-wupps, das Glas ist leer,
wo kriegen wir jetzt ein neues her?
In Deutschland wird´s nicht hergestellt,
es kommt halt aus der neuen Welt.

Die Tür bleibt zu! - (Gedicht)

Wenn ich nicht weiß, wer draußen ist,
wer die Vor-Anmeldung vergisst,
wer einen Überraschungsbesuch plant,
der sei vorher angemahnt.

Die Tür bleibt zu! - Was willst du von mir?
Hab´ dich nicht gerufen; geh´ weg von hier!
Es passiert so viel bei Nacht und bei Tag,
so dass ich Fremden nicht öffnen mag.

Willst du mich besuchen, meld´ dich mit Namen im Nu!
Tust du es nicht, bleibt die Tür weiter zu.

Text: Blumenfee3

Wintersonnenwende. - (Gedicht)

Ri-ra-runkel,
im Dezember ist es dunkel.

Es dauert, bis nach langer Nacht
spät Morgens mal der Tag erwacht.

Ri-ra-runkel,
im Dezember ist es dunkel.

Ich träum´ mir meinen Sommertraum
und kauf´ mir einen Weihnachtsbaum.
Ein echter Baum mit Kerzenlicht!
Die künstlichen, die mag ich nicht.

Ri-ra-runkel,
im Dezember ist es dunkel.

Die Natur liegt tot danieder,
liebe Sonne, komm´ bald wieder
mit deinem warmen Sonnenschein
läuten wir den Frühling ein.
Wenn das Jahr sich neigt dem Ende

Die Amaryllis. Geschichte u. Gedicht (2008)

Wie ich zu dieser Blume kam? - Es klingt wie ein Märchen, aber ich schwöre, dass es sich genau so begeben hat.

Vor zwei Wochen stand ich mit meinem Rollator mitsamt vollgepacktem Einkaufskorb bei Lidl an der Kasse.. Vorne packten die Kunden ihre Waren auf das Laufband, während ich mich ziemlich weit hinten in der Schlange befand.

Da entdeckte ich zwei Meter hinter der Kasse einen Karton mit getopften Amaryllen.Ich liebte diese großen, eleganten Blumen, also scherte ich mich aus der Warteschlange aus und ging zum Amaryllen-Karton, um zu schauen.

Yvonne, die Wald-Kuh

Im Wald steht eine Futtertonne
für die entlauf´ne Kuh Yvonne.

Doch Yonne ist nicht dumm,
läuft noch nicht mal drum herum.

Denn vor vielen, vielen Wochen
hat sie ihren Tod gerochen.

Dem Schlachtermesser knapp entronnen,
und vor lauter Angst benommen.
Bevor sie wusste, was geschah,
war die Polizei mit ´m Auto da.

Nun begann die wilde Hatz.
Der ganze Umkreis macht Rabbatz.
Denn eine Kuh, schallt´s überall,
gehört angebunden in den Stall.

Die Kuh Yvonne ist sehr schlau
und kennt  Menschen sehr genau.

Das Hühnerauge.

Hab´ erstanden neue Schuh´,
doch der Fuß passt nicht dazu.

Egal! - Mit allerlei Tricks und sanfter Gewalt
findet der Fuß in dem Schühchen Halt.

Das wäre geschafft! - Jetzt geht es ans Feiern,
ich hab´ nix getrunken, doch ich lauf´ wie auf Eiern,
die Laune ist hin; das Schuhchen drückt,
vor Schmerzen werd´ ich fast verrückt,
weshalb ich die Feier abgebrochen
und auf allen Vieren nach Hause gekrochen.

Am nächsten Tag ist alles gut
und ich fasse neuen Mut.

Sommer II

Unaufhörlich rinnt der Schweiß,
denn heute ist es glühend heiß.

Etwas später soll´s gewittern,
ich fang´ jetzt schon mal an zu zittern.
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